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    Distribution am Wendepunkt: Das Erstellen eines Business Cases für die Automation

    Unternehmen werden heutzutage aufgrund steigender Kundenerwartungen inmitten von Disruption so herausgefordert wie nie zuvor. Sie müssen hinsichtlich Kosten- und Servicelevel mit Wettbewerbern konkurrieren, die über immense Kapitalressourcen und eine beispiellose Flexibilität verfügen. Mehr denn je ist die Supply Chain ein strategisches Unterscheidungsmerkmal. Die Art und Weise, wie ein Unternehmen an seine Supply Chain und Vertriebsressourcen herangeht und sie nutzt, hat einen enormen Einfluss auf die Ergebnisse und muss mit seinen strategischen Zielen in Einklang gebracht werden.

    Die immer stärkere Verlagerung zum E-Commerce formt die gesamte Geschäftswelt um. Personalkosten steigen, auch durch wachsende Anforderungen an Sicherheit und Gesunderhaltung. Die Leistungsfähigkeit von Vertriebswegen mit althergebrachter Infrastruktur muss erhöht und Prozesse neugestaltet werden. Supply-Chain-Manager finden sich plötzlich mit der obersten Managementebene an einem Tisch wieder und sollen Lösungen präsentieren, die mit den Pionieren des Umbruchs, wie zum Beispiel Amazon, mithalten können. E-Commerce-Start-ups und Branchengiganten kämpfen um Marktanteile.

    In Unternehmen darf auf Automatisierung nicht als schnelle Lösung zugegriffen werden, sondern sie muss im Licht der kurz- und längerfristigen strategischen und finanziellen Unternehmensziele betrachtet werden.

    Berücksichtigen Sie folgende wichtige Eckpfeiler, wenn Sie einen Business Case für die Automation erstellen:

    • Ermitteln Sie die Anforderungen Ihres Unternehmens. Dies mag offensichtlich erscheinen, aber es kann sehr aufwändig sein, den genauen, konkreten Bedarf Ihres Unternehmens zu ermitteln. Welche Bereiche wollen Sie beeinflussen und wie? Was bedeutet das hinsichtlich des finanziellen Ergebnisses, und wie hoch sind die erforderlichen Investitionen?
    • Identifizieren Sie Ihre Stakeholder. Bestimmen Sie sie klar, beziehen Sie sie von Beginn an in den Prozess ein und stellen Sie sicher, dass sie dieses Projekt genauso fokussiert und ergebnisorientiert angehen wie bisherige Investitionen in der Vergangenheit des Unternehmens.
    • Lernen Sie die „gemeinsame Sprache“. Sie müssen in der Lage sein, mit allen Beteiligten auf allen Ebenen Ihres Unternehmens zu sprechen. Stellen Sie sicher, dass Sie die exakten Umsatz- und Ertragssteigerungen kennen, die durch die Investitionen erreicht werden. Da keine zwei Unternehmen denselben Business Case auf die gleiche Weise betrachten, sollten Sie auf genau das Vorgehen vertrauen, mit dem Sie auch normalerweise Ihrer Geschäftsführung und dem Vorstand Investitionen vorschlagen.
    • Unterteilen Sie die Realisierung in Phasen. Wenn Sie Ihre Investitionen in Phasen unterteilen, können Vorstandsmitglieder und Stakeholder auf oberster Management-Ebene leichter optimale Entscheidungen treffen. Zudem haben Sie so die Möglichkeit, den Investitionsplan flexibel an sich verändernde interne und externe Anforderungen anzupassen.
    • Erwägen Sie den Start mit einem „Proof of Concept“. Bevor Sie die neue Lösung im gesamten Investitionsumfang in einem Distributionscenter oder sogar über mehrere Standorte hinweg realisieren, sollten Sie zunächst mit einem Pilotprojekt überprüfen, ob die geplanten Implementierungen dem vereinbarten Business Case entsprechen und ihn erfüllen.
    • Achtung: Ergebnisse brauchen Zeit! Das oberste Management muss zu jedem gegebenen Zeitpunkt mehrere, zum Teil zueinander in Konkurrenz stehende Projekte berücksichtigen.  Im Rahmen dieses Wettbewerbs scheinen die Investitionen in Supply Chain und Vertriebskapazitäten ungewöhnlich hoch zu sein und lange Amortisationszeiten zu haben.  Das Bewusstsein dafür muss im gesamten Unternehmen und vor allem bei allen Supply Chain Involvierten geschaffen werden. Es kann sein, dass die volle Wirkung einer bedeutenden Investition sich erst nach zwei bis drei Jahren entfaltet. Je länger Sie mit dem Start warten, desto größer wird der Rückstand sein.

    Seien Sie sich stets bewusst, dass es bei Investitionen in die Automation um mehr geht als lediglich um Kosteneinsparungen. Es geht vielmehr darum, das Versprechen der Marke gegenüber Ihren Kunden erfüllen zu können – heute und in Zukunft.

    Die Lösung von Fortna

    Wir von Fortna haben weltweit Hunderte von erstklassigen Distributionsanlagen für Kunden aus den Bereichen Konsumgüter, Life Sciences und Lebensmittel entwickelt und gebaut. Unser vielseitiges Team aus Ingenieuren, Beratern, Softwarespezialisten, Einkäufern, Bauexperten und vielen mehr sorgt dafür, dass unsere Strategien und Entwürfe detaillierter durchdacht, nutzerfreundlicher und optimal realisierbar sind.

    Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir zunächst den Business Case. Wir erarbeiten mit ihnen einen gemeinsame Sprache, die es ermöglicht, alle beteiligten Stakeholder mit an Bord zu holen. Wir wissen, dass die Gestaltung von Fulfillment und Distribution Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen haben und sich daher ein großer Anteil der Belegschaft dem Projekt verpflichten muss, um eine erfolgreiche Umsetzung zu gewährleisten.

    Kein Unternehmen gleicht dem anderen. Deshalb ist es wichtig, die passenden Technologien zur Automatisierung für Ihr Unternehmen zu finden. Wir unterstützen Sie dabei! Kontaktieren Sie uns: info@fortna-pierau.de.

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